„Wir müssen uns einmal mehr in unserer Ansicht bestätigt fühlen, dass auch die Eltern mehrheitlich eine Schule wünschen, in der länger gemeinsam gelernt wird“, kommentiert Iris Preuß-Buchholz die jüngsten Anmeldezahlen an den drei Solinger Gesamtschulen. „Durch die sinkenden Schülerzahlen haben die 263 nötigen Abweisungen sogar ein noch höheres Gewicht als in den letzten Jahren“, rechnet die bildungspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion und Solinger Landtagsabgeordnete vor.
„Nordrhein- Westfalen ist heute einen großen Schritt weitergekommen. Schülerinnen und Schüler mit und ohne Behinderungen sollen künftig gemeinsam die Schule besuchen können.“, berichtet die Solinger Landtagsabgeordnete Iris Preuß-Buchholz (SPD). „Das wird nicht von heute auf morgen gehen, aber wir sind auf dem Weg. Schulen, die sich dazu entscheiden, können auf Starthilfe vom Land rechnen. Das wäre auch für Solinger Schulen eine gute Chance, die sie ergreifen sollten.“
Anlässlich der Änderung der Ausbildungsordnung für die Grundschule in der heutigen Sitzung des Ausschusses für Schule und Weiterbildung erklärte die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Renate Hendricks: „Ab sofort haben alle Grundschulen in Nordrhein-Westfalen nach einem entsprechenden Beschluss der jeweiligen Schulkonferenz die Möglichkeit, bis einschließlich der 3. Klasse in den Zeugnissen auf Ziffernoten zu verzichten. Damit werden die positiven Ergebnisse des Schulversuchs ‚Leistungsbewertung ohne Ziffernzeugnisse‘ in landesweite Praxis umgesetzt. Bei der beschlossenen Änderung handelt es sich nicht um eine Verpflichtung der Grundschulen zu einem Verzicht auf Ziffernoten; vielmehr wird die Entscheidungskompetenz über die Leistungsbewertung, im Sinne der Leitidee eigenverantwortlicher Schulen, auf die Schulkonferenz als oberstes Mitwirkungsgremium übertragen.
Am 04. Oktober 2011 fand eine Anhörung zur Schulgesetznovelle im Düsseldorfer Landtag statt. Hierbei bekam der von den Fraktionen von SPD, CDU und den Grünen vorgelegte Gesetzentwurf viel Zustimmung. Die beteiligten Verbände und Vereine haben überwiegend positiv auf die geplanten Änderungen reagiert und darüber hinaus wertvolle Hinweise zur weiteren Schulentwicklung gegeben. Viele Expertinnen und Experten verwiesen in ihren Statements auf die Ergebnisse der im Frühjahr stattgefundenen Bildungskonferenz, die nun in NRW teilweise schon Wirklichkeit wird.
Zu einer Sondersitzung kamen am ersten Freitag nach den Sommerschulferien 2011 die Abgeordneten des Landtags zusammen, um über die Gesetzentwürfe zum Schulkonsens zwischen der rotgrünen Landesregierung und der oppositionellen CDU zu beraten. Die Gesetze sollen noch in diesem Jahr verabschiedet werden, damit die positiven Veränderungen für Kinder und Eltern bereits zum nächsten Schuljahr 2012/2013 greifen.
Die Landesregierung, der Landessportbund NRW und die Sportjugend NRW wollen die Qualität der schulischen Ganztagsangebote in den Bereichen Bewegung, Spiel und Sport weiter verbessern und das Engagement von Sportvereinen im schulischen Ganztag stärken. Schulministerin Sylvia Löhrmann, Jugend- und Sportministerin Ute Schäfer, Walter Schneeloch, Präsident des Landessportbunds sowie Rainer Ruth, der kommissarische Vorsitzende der Sportjugend, haben dazu am 30.08. in Düsseldorf die Rahmenvereinbarung „Bewegung, Spiel und Sport in Ganztagsschulen und Ganztagsangeboten“ unterzeichnet.
Schulministerium und AOK Rheinland/Hamburg unterzeichnen Vereinbarung
Das nordrhein-westfälische Schulministerium und die AOK Rheinland/Hamburg setzen das Projekt „Fit durch die Schule“ auch in den kommenden Jahren fort. Schulministerin Sylvia Löhrmann und AOK-Vorstandsmitglied Rolf Buchwitz unterzeichneten eine Vereinbarung zur Weiterführung bis Ende des Schuljahres 2013/2014. Projektpate ist Rudi Völler, Fußballweltmeister und Kinderbotschafter der AOK Rheinland/Hamburg.
Ziel der Initiative ist [...]
Erleichtert zeigte sich die Solinger Landtagsabgeordnete und Schulpolitikerin Iris Preuß-Buchholz über den nun in zähen Verhandlungen erzielten Konsens zwischen der rot-grünen Landesregierung und der CDU. Preuß-Buchholz: „Entscheidend ist, dass ungeachtet der ideologischen Grabenkämpfe in der Vergangenheit nun wirklich der Elternwille respektiert wird. Wir haben jetzt für die nächsten Jahre einen klaren Weg vor uns für ein längeres gemeinsames Lernen der Schülerinnen und Schüler.“ Damit gebe es mehr Chancengleichheit. Unterschiedliche Begabungen würden besser gefördert als in der Vergangenheit. Nordrhein-Westfalen verfüge jetzt über ein vielfältiges Bildungsangebot, das einen gerechteren Weg zum besten Abschluss bieten würde.
Durch eine vom Landtagsausschuss „Schule und Weiterbildung“, in dem die Solinger Landtagsabgeordnete Iris Preuß-Buchholz (SPD) ordentliches Mitglied ist, verabschiedeten Verordnung werden die Entlastungsstunden der Schulleitungen an Grundschulen wöchentlich von zwei auf fünf Stunden angehoben. Das führt zu deutlichen Entlastungen.
Die aus Wülfrath, Mettmann und Erkrath Angereisten wollten es am Mittwoch genau wissen: Was unterscheidet nun eine Gemeinschaftsschule von einer Gesamtschule und wie soll die Inklusion – also das gemeinsame Lernen von behinderten und nichtbehinderten Kindern – auf den Regelschulen umgesetzt werden? Gelegenheit, diese Fragen zu stellen, bot die Diskussion mit der Solinger Landtagsabgeordneten Iris [...]