„Bei der CDU muss der Studierende Geld mitbringen, das ist das Konzept der Vergangenheit. Bildung ist eine gesellschaftliche Aufgabe und darf nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängig sein. Deshalb setzt die Regierung Kraft Punkt für Punkt die Gebührenfreiheit in der Bildung um. Mit diesen Worten kommentierte der wissenschaftspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Karl Schultheis, das Pressegespräch der CDU zum Thema Studiengebühren am Dienstag dieser Woche .
Die Solinger Landtagsabgeordnete und Kollegin aus dem Wissenschaftsausschuss, Iris Preuß-Buchholz, pflichtete ihm bei. Die Universitäten in Nordrhein-Westfalen bekommen zurzeit so viele Mittel wie nie zuvor. Trotzdem müsse mit dem Bund über eine Ausweitung des Hochschulpaktes geredet werden. Doppelte Abiturjahrgänge, die Abschaffung der Wehrpflicht und die offenbar gestiegene Bereitschaft, ein Studium aufzunehmen, führen zu einem Mehrbedarf an Studienplätzen, den der Bund mitfinanzieren muss. Hier allein wie die CDU auf die Wiedereinführung von Studiengebühren zu setzen ist nicht nur unsozial sondern geht völlig am Problem vorbei!
